Neue Kölnmesse

Mit der Lieferung und Montage von über 6.500 Tonnen Stahlkonstruktion hatte die Claus Queck GmbH  einen maßgeblichen Anteil an der Verwirklichung eines der attraktivsten Messegelände in Europa: die neue Kölnmesse.


Zum Leistungsumfang gehörte die Dachkonstruktion für vier Messehallen. Die Längen der Hallen liegen zwischen 180 m bis 240 m, wobei die freie Spannweite von drei Hallen 90 m und die der vierten Halle 75 m beträgt. Die Lieferung der Fachwerkbinder erfolgte in drei Segmenten von jeweils ca. 30 m mit einer maximalen Bauteilbreite von bis zu 5,4 m. In Summe wurden 101 Fachwerkbinder à 3 Segmenten zur Baustelle nach Köln-Deutz geliefert. Hinzu kamen unzählige Bauteile für die Dachaussteifung und die auf dem Dach angeordneten Technikbühnen. Da mit der Montage der ersten drei Hallen zeitgleich begonnen werden musste und die Fertigstellung bereits für die erste Jahreshälfte 2005 festgelegt wurde, wurden hohe logistische Anforderungen an die Claus Queck GmbH gestellt. So fanden bereits ab Mitte Dezember 2004 mehrfach pro Woche Schwertransporte mit Polizeibegleitung von Düren in Richtung Köln statt.


Beginnend in Messe-City erschließt der Messeboulevard mit der  Fertigstellung der Nordhallen das gesamte Messegelände als zentrale Verbindungsachse von Süd nach Nord. Dadurch wird dem Besucher die Orientierung auf der Messe ganz leicht gemacht. Der Messeboulevard beginnt im Bereich der bereits bestehenden Hallen und endet am Nordeingang, wo ebenfalls Stahlkonstruktionen aus Düren die Besucher "begrüßen". Über Verbindungsgänge zwischen den einzelnen Hallen können die Messebesucher trockenen Fußes die einzelnen Ausstellungen erreichen.