Wartungshangar für 2 Boing 747 bzw. Airbus A380
Cargolux Airlines Luxembourg

Stahlbau Queck baut neuen Hangar für Cargolux in Luxembourg

Auftraggeber: Cargolux Airlines Luxembourg
Ausführung: ARGE Queck - Donges
Ausführungszeitraum: Oktober 2006 - Dezember 2007
Bauort: Airport Luxembourg, Südbereich auf einer ehemaligen NATO Start-/Landebahn im Bereich der Gemeinde Sandweiler
Abmessungen:
Hangar: 196,5 m x 92,5 m x 42,5 m
Büro/Werkstattgebäude: 195 m x 45 m x 10 m


Konstruktion:

Die Haupttragkonstruktion des Daches besteht aus drei unterschiedlich hohen Fachwerkträgern, die die Funktion von Shedträgern haben. Der größte Sheedträger ist 11,75 m (Systemhöhe) hoch, der kleinste immerhin noch ca. 9 m.

Diese Binder überspannen die gesamte Breite des Bauwerks und werden lediglich in der Mitte von Kastenstützen unterstützt, wobei eine dieser Stützen in Y-Form ausgebildet ist und jeder der beiden Seitenarme ein Hauptfachwerk unterstützt. Die Außenstützen unter den Shedträgern sind ebenfalls als Fachwerk, mit einem Systemmaß von 4,60 m, ausgebildet.

Zur Realisierung der großen stützenfreien Fläche sind zur weiteren Lastabtragung und Aussteifung quer zu den Hauptfachwerken im Abstand von 7,80 m weitere Nebenfachwerke angeordnet.

Der Torträger besteht aus zwei, im Abstand von 2,80 m nebeneinander angeordneten Fachwerkträgern, wobei der innere dieser beiden Fachwerkträger durch eine Kastenstütze unterstützt wird. Der Torträger hat eine Höhe von ca. 7,70 m. Unterhalb des Torträgers ist die Halterung und die Mechanik für den Antrieb der Tore angebracht.

Die Höhe der Tore beträgt 26 m.

Die Stützen (Außenstützen) sind Fachwerkstützen mit einem Systemmaß von 4,6 m. Der mittlere Fachwerkträger ist von 3 Kastenstützen unterstützt, wobei eine Stütze in Form eines Y ausgeführt ist.

Die Aussteifung erfolgt über Verbände im Dach sowie über Vertikalverbände in den Außenachsen (nicht im Torbereich).

Weiterhin gehören zum Auftrag Laufstege, Treppen, Unterkonstruktionen für Kranbahnen, Lüftungsleitungen etc.

Das Büro- und das Werkstattgebäude lehnen sich im Südbereich an eine rückseitig zum Hangar erstellte Stahlbetonwand an, die auch die Funktion einer Brandwand erfüllt. Die beiden Gebäude werden als Stahlskelettbau mit aussteifenden Verbunddecken ausgeführt.

Beschichtung:

Die innenliegende Stahlkonstruktion des Hangars ist der Korrosivitätsklasse C 1 zugeordnet und erhält lediglich zwei Beschichtungen mit zusammen 160 µm Schichtstärke.

Die innenliegenden Stützen im Hangar erhalten einen F30 Anstrich.

Die Stahlkonstruktion im Büro und im Werkstattgebäude muß F90 geschützt werden und erhält aus diesem Grund eine Beschichtung aus Mineralfaserspritzputz (Stützen Beton ummantelt).